Maximal Und Minimalprinzip Beispiel Essay

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Minimal- und Maximalprinzip – Was ist das genau und wie lässt es sich an Beispielen unterscheiden?

Das Minimalprinzip und das Maximalprinzip sind dem Ökonomischen Prinzip untergeordnet.
Lass mir dir also erst mal das Ökonomische Prinzip erklären.

Unter dem Ökonomischen Prinzip versteht man die Annahme, dass Menschen zweckrational handeln. Sie setzen ihre gegebenen Mittel und den Ertrag in ein Verhältnis und versuchen ihren Nutzen oder ihren Gewinn dadurch zu maximieren.

Und dann unterscheidet sich das Ganze in die zwei Prinzipien, um die es in diesem Artikel geht.
Dementsprechend werde ich dir jetzt mit Beispiel erklären, worin sich das Minimalprinzip und das Maximalprinzip unterscheiden.

Was ist das Minimalprinzip?

Beim Minimalprinzip ist es vorgesehen, dass der Wirtschaftsakteur ein gegebenes Ziel mit möglichst geringem Einsatz erreicht. Dein Ziel ist also genau festgelegt und deine Mittel variabel.
Das Minimalprinzip wird oft von Unternehmen, bzw. in der Unternehmensführung genutzt. Es werden Kosten und Umsätze geplant, die dann später mit den tatsächlich angefallenen Kosten (Istkosten) und den tatsächlichem Umsatz vergleichen werden. Dadurch können Ziele neu definiert werden.
Also zum Beispiel möchtest du als Unternehmer einen neuen PC kaufen, aber willst dafür so wenig Geld wie möglich ausgeben.

Dein Ziel: Ich muss einen neuen PC kaufen
Deine Mittel: Ich möchte dafür so wenig Geld wie möglich ausgeben

 Oder

Ein Unternehmen möchte einen Umsatz von 10.000 Euro erwirtschaften und dafür möglichst wenig Aufwand betreiben.

Was ist das Maximalprinzip?

Am Maximalprinzip erkläre ich dir genau die gegensätzliche Situation. Hierbei hat der Wirtschaftsakteur gegebene Mittel und möchte das bestmögliche Ergebnis erzielen. Deine Mittel sind also begrenzt, beziehungsweise genau festgelegt, dein Ziel ist variabel. Du hast also zum Beispiel 600 Euro zur Verfügung und möchtest davon den besten PC kaufen, den es für dieses Geld zu kaufen gibt.

Dein Ziel: Den bestmöglichen PC kaufen
Dein Mittel: 600 Euro
Übrigens: Als drittes Prinzip gibt es noch das Extremumprinzip. Hier gilt es die beste Kombination aus Ziel und gegebenen Mitteln zu wählen, um den Einsatz der Mittel zu optimieren. Die Frage ist also, wie etwas Gutes mit einem angemessenen Aufwand entstehen kann.

Merkhilfe zur Unterscheidung des Minimal- und Maximalprinzips

 

Da Minimalprinzip und Maximalprinzip zueinander in Konkurrenz stehen würden, wenn sie gleichzeitige Anwendung finden, würden Zielkonflikte entstehen. Deshalb gilt es jeweils nur ein ökonomisches Prinzip auf ein Ziel anzuwenden.

Es ist also beispielsweise nicht möglich den höchstmöglichen Umsatz mit minimalen Kosten zu erreichen. Eine Kostensenkung steht im Einklang mit einer Verringerung des Umsatzes. Andersrum kann man einen höheren Umsatz nur erzielen, indem die Kosten erhöht werden.

Eigentlich kann man sich den Unterschied zwischen Minimalprinzip und Maximalprinzip gut merken. Aber, um dir noch eine kleine Merkhilfe mit auf den Weg zu geben, kannst du dir für das jeweilige Prinzip folgendes einprägen:

Minimalprinzip: Mittel gering, Ertrag/Ziel festgesetzt

Maximalprinzip: Mittel gegeben, Ertrag hoch

Wenn dir die Unterscheidung anhand von Beispielen noch schwer fällt, gibt es verschiedene Seiten, die zu dieser Thematik Übungen anbieten. Dort musst du dann zuordnen ob es sich bei gegebenen Situationen um das Minimalprinzip oder das Maximalprinzip handelt.

Wo gibt es Probleme beim Minimalprinzip und Maximalprinzip?

Grundsätzlich ist das Ökonomische Prinzip in der Wirtschaftswelt gängig und wird immer wieder verwendet. Rationales Handeln, um das Ökonomische Prinzip anwenden zu können, ist in allen Wirtschaftsbereichen Gang und Gebe. Aber trotzdem gibt es verschiedene Aspekte, die Kritik an Minimalprinzip, sowie Maximalprinzip aufkommen lässt.

Generell zielt man auf die Rationalität ab.
Da ist aber realitätsfern, da sich nicht alle Entscheidungen rational treffen lassen. Zum Beispiel würdest du als Konsument nicht rational entscheiden, wenn es um die Wahl eines Markenproduktes geht. Schließlich hat eine andere Marke meistens die gleiche Funktionalität.

Außerdem können notwendige ökonomische Faktoren wie der Umweltschutz nicht durch eine Kosten- Nutzenkalkulation berücksichtig werden.

Generell ist es so, dass es immer wieder zu Abwandlungen des Ökonomischen Prinzips in der Wirtschaftswelt kommt.

 

Wenn du über das Ökonomische Prinzip noch ausführlicher, beziehungsweise zum besseren Verständnis noch einmal in anderen Worten lesen willst, findest du hier die Definition der Bundeszentrale für politische Bildung, kurz bpb, sowie die weiterleitenden Links zu Minimalprinzip und Maximalprinzip.

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Das Ökonomische Prinzip — Definition

Das ökonomische Prinzip fordert einen effizienten Einsatz von Gütern bzw. Produktionsfaktoren – bei Unternehmen läuft dies auf eine Gewinnmaximierung hinaus.

Das ökonomische Prinzip lässt sich als Minimalprinzip oder als Maximalprinzip formulieren.

Unternehmen messen die Umsetzung des Ökonomischen Prinzips mit betriebswirtschaftlichen Kennzahlen wie der Produktivität oder Rentabilität.

Alternative Begriffe: economic principle, Rationalprinzip, Wirtschaftlichkeitsprinzip.

Hintergrund

Die meisten Güter sind knappe Güter, die – wie z.B. viele Rohstoffe – nur beschränkt vorhanden sind bzw. aufwendig erzeugt werden müssen.

Ökonomisches Prinzip nur für knappe Güter

Für freie Güter wie Luft oder Sonneneinstrahlung ist die Anwendung des ökonomischen Prinzips nicht notwendig.

Minimal- und Maximalprinzip

Minimalprinzip

Beim auch als Sparprinzip bezeichneten Minimalprinzip soll ein vorgegebenes Ziel bzw. ein bestimmter Output mit minimalem Aufwand erreicht werden.

Minimalprinzip Beispiel 1

Für die Montage eines Autos (Output) sollen möglichst wenige Arbeitsstunden (Aufwand) anfallen.

Dem Minimalprinzip kann z.B. durch die Optimierung der Produktionsabläufe bzw. durch eine montagefreundliche Entwicklung des PKW gefolgt werden.

Minimalprinzip Beispiel 2

Der geplante Umsatz eines Unternehmens in Höhe von 10 Mio. Euro soll mit möglichst wenigen Vertriebsmitarbeitern erzielt werden (z.B. durch optimierte Routenplanung und Einteilung des Vertriebsgebiets).

Maximalprinzip

Beim Maximalprinzip hingegen soll mit gegebenen Einsatzfaktoren ein möglichst hoher Output generiert werden.

Maximalprinzip Beispiel

Aus 1 ha Ackerfläche (gegebener Einsatzfaktor) soll ein möglichst hoher Output (Weizen) erzeugt werden.

Dem Maximalprinzip kann z.B. durch den Einsatz von Bewässerung oder Düngemitteln Rechnung getragen werden.

Kennzahlen messen das ökonomische Prinzip

Betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie die Rentabilität, die Produktivität oder die Wirtschaftlichkeit messen letztlich das ökonomische Prinzip in einem Unternehmen.

In dem obigen Beispiel spiegelt z.B. die Produktivität, berechnet als t Weizen im Verhältnis zur Fläche in ha, das Maximalprinzip wider.

Je höher die Produktivität, umso mehr wird dem Maximalprinzip bzw. dem Minimalprinzip erfolgreich gefolgt.

Wird der Weizen zu Verkaufspreisen bewertet und entspricht in dem Beispiel dem Gewinn und bewertet man die Ackerfläche ebenfalls in Geld (z.B. 10.000 Euro als Anschaffungskosten des Unternehmers für die Ackerfläche), so stellt die Eigenkapitalrentabilität, gemessen als (Gewinn / Eigenkapital), ebenfalls das ökonomische Prinzip dar.

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