Lektorat Dissertation Psychologie Heute

Durch ein professionelles Lektorat lässt sich jeder Text maßgeblich in seiner Qualität verbessern. Dabei ist es allerdings wichtig, dass dieses professionell durchgeführt wird. Dies ist gerade bei einem wissenschaftlichen Lektorat für Sozialwissenschaften in den Fächern Soziologie, Pädagogik, Psychologie oder Soziale Arbeit ein ganz entscheidender Faktor. Wenn ein Studierender in einem dieser Fächer eine Arbeit – ganz gleich welcher Art – verfasst hat, dann möchte er in der Regel nicht nur sicherstellen, dass sie keine Fehler in der Rechtschreibung, der Grammatik und der Interpunktion mehr enthält. Zudem möchte er auch, dass seine Arbeit ein sprachlich hohes Niveau erfüllt und die vorgetragene Argumentation stichhaltig ist. Das gilt auch für Akademiker, die einen Fachbeitrag für ein sozialwissenschaftliches Journal verfasst haben. Gerade Studierende sind heute aber nur noch selten in der Lage, mit einer wissenschaftlichen Arbeit ganz gleich welcher Art auch diese Kriterien zu erfüllen. Wenn sie nicht schon der Inhalt einer Hausarbeit oder einer Bachelorarbeit überfordert, dann macht dies spätestens ihre fehlerfreie und formal korrekte Gestaltung. Es mag Fächer und Dozenten geben, bei denen es darauf nicht ankommt. Das ist aber nur eine Minderheit und kein Studierender sollte sich darauf verlassen, dass seine Arbeit sprachlich nicht überzeugen müsste. Die meisten Dozenten erwarten von ihren Studierenden, dass sie eine fehlerfreie wissenschaftliche Arbeit vorlegen können, deren Argumentation stichhaltig ist. Darüber hinaus kommt es in sozialwissenschaftlichen Studiengängen wie Soziologie oder Psychologie häufig darauf an, eigene empirische Untersuchungen darzustellen, deren Ergebnisse dann auch im Rahmen der Arbeit präsentiert werden müssen. Ob er hier alles richtig gemacht hat, weiß ein Studierender von alleine dann oft nicht zu sagen. Hierzu ist ein professionelles Feedback unerlässlich.

Wissenschaftliches Lektorat für Soziologie, Pädagogik, Psychologie, soziale Arbeit, etc.

Oft wird einem Studierenden von einem Bekannten oder einem Kommilitonen angeboten, die Hausarbeit oder Bachelorarbeit gegenzulesen. Hier sollte aber niemand das Wunder erwarten, dass von irgendeinem Bekannten ein professionelles wissenschaftliches Lektorat der eigenen Arbeit durchgeführt wird. Denn dafür müsste der Bekannte nicht nur selbst Wissenschaftler mit einschlägigen aktuellen Fachkenntnissen sein, sondern er müsste auch über jahrelange Erfahrung im Bereich des Lektorats verfügen. Beides ist in der Regel nicht der Fall. Zudem sind Bekannte, denen das Lektorat der eigenen Arbeit übertragen wird, häufig wenig zuverlässig und verschieben den versprochenen Fertigstellungstermin gerne um die eine oder andere Woche. Am Ende liefern sie dann eine nur von ihnen als Lektorat bezeichnete Leistung ab, die dem Studierenden nicht weiterhilft und ihn letztlich nur wertvolle Zeit gekostet hat. So sinnvoll das Lektorat einer wissenschaftlichen Arbeit gerade in den Sozialwissenschaften ist, so wichtig ist es auch, dass dieses von einem Experten durchgeführt wird. Solche Experten werden bei Bedarf von uns vermittelt und sie zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie selbst Akademiker sind und über eine jahrelange Erfahrung im Bereich des wissenschaftlichen Lektorats verfügen.

Wissenschaftliches Lektorat für Sozialwissenschaften durch Sozialwissenschaftler

Das ist deshalb wichtig, weil es bei einem wissenschaftlichen Lektorat in einigen Punkten Unterschiede zu dem Lektorat eines belletristischen Textes oder einer Unternehmensbroschüre gibt. So ist es bei einem wissenschaftlichen Lektorat erforderlich, dass der Lektor auch über ausreichende Fachkenntnisse verfügt, um dem Studierenden die Schwachstellen in seiner Arbeit auch aufzeigen zu können. Das gilt ebenso für alle anderen Autoren von wissenschaftlichen Texten. Idealerweise wird deshalb eine wissenschaftliche Arbeit im Fach Soziologie oder im Fach Pädagogik nicht von einem Mediziner lektoriert und umgekehrt. Professionelle Agenturen wie acadoo vermitteln ihren Kunden deshalb immer einen Lektor, der ihr Fach entweder selbst studiert hat oder zumindest nicht ganz fachfremd ist. So kann es beispielsweise einen guten Impuls für eine Arbeit im Fach Soziologie bieten, wenn diese von einem Philosophen lektoriert wird und ein Kunde hat natürlich immer die Möglichkeit, sich das auch zu wünschen. Aber idealerweise wird das wissenschaftliche Lektorat eines Textes im Bereich der Sozialwissenschaften auch von einem Lektor durchgeführt, der hier durch ein Studium über die nötigen Fachkenntnisse verfügt.

Wissenschaftliches Lektorat in Sozialwissenschaften auch für Empirie

Neben der Fachkenntnis des Lektors ist ein wissenschaftliches Lektorat von dem Lektorat eines belletristischen Textes ferner dadurch unterschieden, dass nicht nur Fehler im Bereich von Rechtschreibung, Grammatik und Interpunktion korrigiert werden, sondern dass auch eine Überprüfung der Argumentation stattfindet. So kann jemand in einem belletristischen Text behaupten, dass ein Kind keine Eltern braucht oder dass es Außerirdische gibt, denn er muss es nicht beweisen. Dagegen in einem sozialwissenschaftlichen Text zu behaupten, dass durch Umverteilung Wohlstand entsteht oder dass Demokratie eine problematische Staatsform ist, bedarf einer stichhaltigen Begründung. Deshalb überprüft der Lektor in einem wissenschaftlichen Lektorat auch, ob der Studierende die nötigen Begründungen für seine aufgestellten Thesen geliefert hat und ob seine Argumente einen sinnvollen Zusammenhang bilden. Sofern beispielsweise in einer Arbeit im Fach Pädagogik oder im Fach Soziologie eine empirische Untersuchung durchgeführt worden ist, gilt das auch für diese. Hier überprüft der Lektor dann, ob die Empirie formal richtig durchgeführt worden ist und ob deren Ergebnisse auch sinnvoll mit der Argumentationsstruktur des Textes korrespondieren.

Wissenschaftliches Lektorat in Sozialwissenschaften überprüft Formatvorgaben

Das wird durch einen Lektor auch bei den Abbildungen überprüft, die eine wissenschaftliche Arbeit oder ein entsprechender Artikel enthält. Im Unterschied zu anderen Studiengängen sind Abbildungen in sozialwissenschaftlichen Arbeiten noch nicht lange verbreitet. Immer mehr Dozenten fordern aber, dass Studierende in ihren Arbeiten in Pädagogik, Soziologie oder Psychologie auch Abbildungen verwenden, um ihre Argumentation zu unterstreichen. Damit hier kein schlechter Eindruck entsteht, achtet der Lektor darauf, ob die verwendeten Abbildungen nicht nur gemäß der Formatvorgaben richtig im Text positioniert worden sind, sondern er überprüft auch, ob die Beschreibung der Abbildung im Text in dem Sinne gelungen ist, dass die Verwendung der Abbildung und ihr Inhalt vom Leser gut nachvollzogen werden können. Manchmal ist es dann nötig, die Abbildung durch eine andere zu ersetzen oder ganz auf eine Abbildung zu verzichten. Das kann auch dann der Fall sein, wenn die Abbildung keinen Zusammenhang mit dem Inhalt des Textes hat oder die Argumentation der Arbeit insgesamt nicht unterstützt.

Wissenschaftliches Lektorat in Sozialwissenschaften mit Gespür

Eine stichhaltige Argumentation zeichnet sich aber nicht nur dadurch aus, dass sie fehlerfrei vorgetragen wird, sondern gerade in einer wissenschaftlichen Arbeit ist es wichtig, dass ihr Stil einem adäquaten wissenschaftlichen Niveau entspricht. Dieser Stil erfordert einige Übung und unterscheidet sich im sozialwissenschaftlichen Bereich deutlich von dem Stil, der beispielsweise in naturwissenschaftlichen Arbeiten gepflegt wird. Hier ist ein gutes Gespür nötig, um den richtigen Stil zu treffen, der wissenschaftlich genug ist, um die fachlichen Anforderungen zu erfüllen und der gleichzeitig verständlich bleibt. Ein Studierender, der beispielsweise seine Bachelorarbeit schreibt, hatte kaum Zeit, diesen Stil zu entwickeln. Er ist deshalb gut damit beraten, das wissenschaftliche Lektorat seiner Arbeit von einem professionellen Lektor durchführen zu lassen, der ihm von uns vermittelt wird. Aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung im Schreiben wissenschaftlicher Texte kann er Schwachstellen im Schreibstil eines Studierenden schnell identifizieren und ihm wertvolle Hinweise geben, wie er diese beseitigen kann. Weil Stilfragen auch immer sehr persönliche Fragen sind, handelt es sich bei diesen Hinweisen immer nur um Vorschläge, an denen sich der Studierende orientieren kann, die er aber nicht zwangsläufig umsetzen muss, wenn er der Meinung ist, es trotz mangelnder Erfahrung besser zu wissen.

Wissenschaftliches Lektorat in Sozialwissenschaften mit Mehrwert

Keinesfalls geht es nämlich in einem wissenschaftlichen Lektorat einer sozialwissenschaftlichen Arbeit oder eines entsprechenden Artikels darum, dass der Lektor seinen eigenen Stil in den Text hineinbringt. Das würde den Kunden auch darin behindern, einen eigenen Stil zu entwickeln. Dieser ist aber für weitere Arbeiten und Veröffentlichungen wichtig und deshalb kann ein Studierender von einem Lektorat auch nur profitieren, wenn er seinen Stil anhand des Feedbacks des Lektors weiterentwickelt. Das gilt auch für den Bereich der Argumentation, denn insbesondere in Soziologie, Pädagogik oder Psychologie gibt es ständig wiederkehrende Muster in der Argumentation, mit denen sich ein Studierender im Laufe der Zeit vertraut machen muss. Da ist es für ihn mehr als hilfreich, wenn ihn ein erfahrener Lektor, der ihm von uns vermittelt wurde, dabei mit seiner Erfahrung unterstützt. Und ganz egal, ob er Soziologie, Pädagogik, Soziale Arbeit, Psychologie oder einen anderen sozialwissenschaftlichen Studiengang studiert, er kann sich immer sicher sein, durch einen fachlich qualifizierten Lektor eine optimale Unterstützung zu erhalten, die sich spätestens in einer guten Abschlussnote auszahlt.

Inhalt

Das geistige Eigentum anderer Autoren zu schützen ist eine wichtige Aufgabe. Es gilt, sie beim wissenschaftlichen Arbeiten in jedem Fall zu erfüllen. Dies ist nicht nur eine Frage des Respekts vor der Leistung des anderen, sondern schützt nebenbei auch vor Plagiatsvorwürfen.

Aber mittels welcher Zitierstile kann man in der Dissertation auf die zitierten Quellen hinweisen. Gibt man nur den Namen des Autors an? Wenn ja, am Anfang oder am Ende der zitierten Stelle? Muss man überdies auch die Seitenzahlen hinzufügen oder gilt das nur bei wörtlichen Zitaten? Und welcher der zahlreich vorhandenen Zitierstile ist für meine Dissertation schließlich der Richtige? Fragen über Fragen, auf die der folgende Artikel eine Antwort zu geben versucht.

Was ist ein Zitierstil?

Um zunächst einmal zu klären, worüber wir gerade reden. Ein Zitierstil besteht im Grunde genommen aus vielen Regeln. Hier haben gewisse Institutionen festgelegt, wie und in welcher Weise man auf die (z.B. in einer Dissertation) verwendeten Quellen verweist. Im Falle des APA-Stils war dies letztlich die American Psychological Association. Aber der Reihe nach.

Oftmals unterscheidet sich je nach Universität, manchmal sogar je nach Fachgebiet, welchen Zitierstil man verwendet. Deshalb sollte man rechtzeitig erkundigen einholen. Das sollte passieren bevor man mit der Dissertation beginnt. Der Betreuer oder der Fachbereich geben Hinweise, mit welchem Stil man denn in der Dissertation passenderweise zitiert.

Die Anzahl der Zitierstile selbst geht dementsprechend in die Tausende. Innerhalb Deutschlands unterscheidet man jedoch hauptsächlich zwischen der amerikanischen und der deutschen Zitierweise. Die Unterschiede scheinen auf den ersten Blick marginal zu sein. Dennoch sollte man diese kennen und entsprechend beherzigen. Dabei ist es allerdings wichtiger, einen einmal verwendeten Zitierstil für die gesamte Dissertation beizubehalten. Diversen Regeln muss man hingegen nicht aufsagen können.

Der vorliegende Artikel konzentriert sich auf den APA-Stil, den Harvard-Stil und die sogenannte deutsche Zitierweise.

Grundsätzliche Unterschiede zwischen den Zitierstilen

Es sind 2 wesentliche Aspekte, die die diversen Zitierstile voneinander unterscheiden. Zum einen die Art und Weise, wie die zitierte Quelle im Literaturverzeichnis anzugeben ist. Zum zweiten, wie dies im Text selbst geschieht.

Was diese beiden Aspekte angeht, so haben sich 3 verschiedene Zitierweisen herausgebildet:

  1. Das Autor-Jahr-System
    Bei dieser Variante wird direkt im Fließtext, also inline, der Name des Autors sowie das Erscheinungsjahr der zitierten Publikation genannt. Ein Beispiel dafür wäre (Mustermann, 2017). Dieser Stil ist im deutschen Sprachraum auch als amerikanische Zitierweise bekannt.
  2. Das amerikanische System
    Hierbei werden die in der Dissertation vorkommenden Zitate schlicht durchnummeriert. Später werden sie im Literaturverzeichnis mithilfe der vergebenen Nummer vollständig angegeben.
  3. Das Fuß- oder Endnoten-System
    Bei dieser Variante wird das Zitat mithilfe von Fuß- oder Endnoten gekennzeichnet (Voll- oder Kurzbeleg). Dabei wird dieses System im deutschen Sprachraum auch gern deutsche Zitierweise genannt (Prexl, 2016). Nicht unerwähnt sollte jedoch bleiben, dass der Gebrauch von Endnoten weniger üblich ist.

Der APA-Stil

Die Anwendung des APA-Stils war ursprünglich auf die Fachgebiete Psychologie und Sozialwissenschaften begrenzt. Nach und nach nutzten den APA-Stil zusätzlich jedoch auch andere Fachgebiete. Heute gilt er als einer der beliebtesten Zitierstile überhaupt (Weinreich, 2010).

Der APA-Stil basiert außerdem auf dem oben geschilderten Autor-Jahr-System. Das heißt, der Name des Autors wird schließlich im Literaturverzeichnis nachgeholt. Das gleich gilt für das Jahr des Erscheinens der zitierten Quelle. Beides erscheint im Text als vollständige Quellenangabe und im Litertaurverzeichnis.

Hier ein Beispiel für die konkrete Anwendung des APA-Stils:

  1. Quellenangabe im Text: Aus dem Artikel geht hervor, welche 3 Hauptzitierweisen es in Deutschland gibt (Mustermann, Musterfrau, 2017, S. 5).

Dies ist allerdings nur eine Art, die Quelle inline anzugeben. Es existieren noch zwei weitere Methoden, unter denen der Doktorand beim Zitieren in der Dissertation auswählen kann:

Methode 2: Mustermann und Musterfrau (2017) schlussfolgern, dass … oder
Methode 3: Mustermann und Musterfrau schlussfolgerten 2017, dass …

Für das Literaturverzeichnis gilt Folgendes:

  1. Quellenangabe in der Literaturliste:
    Musterfrau, M., Mustermann, M. (2017). Die 3 üblichen Zitierweisen, Berlin Mentorium Verlag.

Der Harvard-Stil

Dieser Zitierstil war ursprünglich gänzlich auf die Wirtschaftswissenschaften beschränkt. Gleichzeitig wurde für ihn niemals ein Regelwerk geschaffen, das allgemein verbindlich ist. Allerdings haben zwei anerkannte Institutionen diesbezüglich für Ordnung gesorgt. Dies ist zum einen die British Standard Institution und zum anderen der Australian Government Publishing Service (AGPS). Mit deren Hilfe hat sich doch noch so etwas wie ein einheitliches Regelwerk herausgebildet.

Prinzipiell ähnelt der Harvard-Stil dem APA-Stil sehr stark und beide basieren auf dem bereits geschilderten Autor-Datum-System. Obiges Zitat würde gemäß Harvard-Stil also im Literaturverzeichnis gleich aussehen und bezüglich der Autor-Jahr-Angabe im Text überhaupt besteht kein Unterschied.

Einzig für das Zitieren im Text ist ein kleiner Unterschied zu erkennen:

Quellenangabe im Text: Aus dem Artikel geht hervor, welche 3 wichtigsten Zitierweisen es in Deutschland gibt (Mustermann, 2017: 5).

Unterschiede können dann auftauchen, wenn speziellere Formate zitiert werden sollen, z.B. Artikel aus Sammelbänden:

APA:

Mustermann, M., Musterfrau, M. (2017). Nachvollziehbarkeit als Kriterium für wissenschaftliches Arbeiten. In B. Beispielmann, B. Beispielfrau, & E. Exempelmann (Eds.), Schreiben im Studium (pp. 100-150). Berlin: Mentorium Verlag.

Harvard:

Mustermann, M. & Musterfrau, M. (2017). Nachvollziehbarkeit als Kriterium für wissenschaftliches Arbeiten. In Schreiben im Studium. Hrsg. von Beispielmann, B., Beispielfrau, B. & Exempelmann, B. Berlin: Mentorium Verlag.
Wer mehr über die Harvard-Zitiermethode erfahren möchte, für den hält u.a. die Europa-Universität Viadrinaweiterführende Informationen bereit.

Der deutsche Zitierstil

Wie bereits angedeutet, werden bei der deutschen Zitierweise letztlich Fußnoten verwendet. Sie werden in Form hochgestellter Ziffern jeweils am Ende der zitierten Stelle gesetzt. Anschließend wird am Ende der Seite mittels Nummern oder hochgestellter Ziffern auf die vollständige Quelle verwiesen.

Zu beachten ist in dem Fall, dass der zitierte Abschnitt nur aus einem Wort oder einer Gruppe von Worten besteht. Die hochgestellte Fußnote wird direkt hinter dem letzten Bezugswort eingefügt – und damit also vor dem folgenden Satzzeichen. Fußnote können sich dagegen auch auf Satzteile oder auf vollständige Sätze beziehen. Dann wird die hochgestellte Ziffer nach dem letzten Satzzeichen gesetzt. Satzteile können durch Punkt, Komma oder Semikolon eingeschlossen sein.

Beispiel für die deutsche Zitierweise:

Abb.1: Satz mit Fußnote

 

Quellenverweis am Seitenende:

Abb. 2: Fußnote

 

Überdies muss nicht in jedem Einzelfall die vollständige bibliographische Quelle angegeben werden. Das gilt etwa, wenn im weiteren Verlauf der Dissertation öfters aus demselben Text zitiert wird. Es genügt etwa der Zusatz „Ders., S.120“ oder auch „vgl. ders.“, wobei die Abkürzung für „Derselbe“ steht.

Es gäbe noch vieles über Zitationsstile zu berichten. Wie erwähnt worden ist, geht die schiere Anzahl von Zitationsstilen in die Tausende (Vgl. die Hinweise der Universität Erfurt). Allein innerhalb des weit verbreiteten APA-Stils gibt es zudem signifikante Unterschiede bezüglich der deutschen und der englischen Zitationsweise. Deren Auflistung würde jedoch den Rahmen dieses Artikels sprengen.

Wichtig in einer Dissertation ist vor allem die Einheitlichkeit der Darstellung. Zunächst muss man einmal in Erfahrung bringen, welcher Zitationsstil im jeweiligen Fachbereich bzw. an der jeweiligen Universität üblich ist. Anschließend gilt es vor allen Dingen, diesen Stil während des gesamten Verlaufs der Dissertation beizubehalten.

Literaturverzeichnis

Prexl, L. (2016): Mit digitalen Quellen arbeiten – Richtig Zitieren aus Datenbanken, E-Books, YouTube und Co, 2. Aufl., München.

Weinreich, C. (2010): Das Textsortenspektrum im fachinternen Wissenstransfer – Untersuchung anhand von Fachzeitschriften der Medizin, Berlin/New York.

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